Die Einstellung zur Arbeit hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Früher galt es als selbstverständlich, dass die Arbeit an erster Stelle steht und das Vergnügen erst danach kommt. Doch diese Vorstellung wird heute von vielen von uns als überholt angesehen.
Wir suchen heutzutage nicht nur nach einem Gehalt, sondern auch nach einem Sinn und nach Bedeutung in unserer beruflichen Tätigkeit. Wir wollen etwas bewirken und uns mit unserer Arbeit identifizieren können. Zudem wird eine gute Ausgewogenheit und Balance immer wichtiger. Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ist für viele von uns ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl unseres Arbeitgebers.
Die Zeiten des Burnouts und des Fachkräftemangels haben dazu geführt, dass wir mehr Wert auf unsere Gesundheit legen. Wir wollen nicht mehr krank arbeiten und sind bereit, den Job zu wechseln, wenn wir das Gefühl haben, unsere körperliche und seelische Gesundheit leidet unter der Arbeit. Eine Umfrage von Yougov zeigt, dass das Bedürfnis nach Gesundheit für viele Mitarbeiter*innen wichtiger ist als das Bedürfnis nach Liebe.